Ressourceneffizienz- und Kreislaufwirtschaftskongress 2013: „Allianz für mehr Ressourceneffizienz Baden-Württemberg” gegründet

Auf dem zweiten Ressourceneffizienzkongress Baden-Württemberg am 12. und 13. November in Stuttgart unterzeichneten Verbandsvertreter der Chemie-, Elektro- und Maschinenbauindustrie zusammen mit Franz Untersteller, MdL Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft BW, die Vereinbarung „Allianz für mehr Ressourceneffizienz Baden-Württemberg“. Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg eine Vereinbarung zwischen Wirtschaft und Politik ins Leben gerufen, woraus sich die Initiative “100 Betriebe für Ressourceneffizienz“ entwickelt hat.

Während des Kongresses präsentierten zahlreiche Institutionen und Unternehmen ihre Ressourceneffizienzprogramme und stellten damit Beispiele bereits umgesetzter Maßnahmen einer breiten Öffentlichkeit vor.

Rhein Chemie zeigte einen ganzen Maßnahmenkatalog. Unter anderem die mit dem Responsible Care Award ausgezeichnete Phenolrückgewinnung, technische Maßnahmen zur Einsparung fossiler Rohstoffe wie Erdgas, ressourcenschonende Effekte in der anwendungstechnischen Performance der Verkaufsprodukte bis hin zu intelligenten Lösungen in der Materialkreislaufwirtschaft.

Ausführlicher Beitrag auf der Website der Chemie-Verbände Baden-Württemberg

Rhein Chemie als „bekannter Versender“ zertifiziert

Seit 15. Januar ist Rhein Chemie als bekannter Versender1 durch das Luftfahrt-Bundesamt Braunschweig zugelassen und in der europäischen Datenbank der reglementierten Beauftragten hinterlegt.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurden weltweit die Sicherheitsvorkehrungen für den Luftverkehr verschärft. Hierzu gehören auch die Luftfrachtsendungen welche täglich rund um den Globus befördert werden.

Auf Basis von zahlreichen EU-Verordnungen, die in das deutsche Luftfahrtsicherheitsgesetz übernommen wurden, ist es nun auch für die verladende Wirtschaft in Deutschland notwendig, entsprechende Sicherheitsmaßnahmen in ihren Betrieben umzusetzen, um weiterhin sichere Luftfracht versenden zu können.

Die entsprechende Übergangsfrist läuft zum 28.März 2013 aus. Sollten diese Auflagen nicht zeitig umgesetzt werden, müssen die Luftfrachtsendungen als „unsicher“ deklariert werden und in einem aufwendigen Röntgenprozess an den Flughäfen kontrolliert und „sicher“ gemacht werden. Dies bringt zusätzliche Kosten und erheblich längere Abfertigungszeiten am Flughafen mit sich, wodurch den Kunden keine zuverlässigen Flugdaten zugesagt werden können.

Gemeinsam mit unserem Partner und bereits reglementierten Beauftragten2 Pfenning-Logistik, wurden die Lagerbereiche Musterlager bei Rhein Chemie und das Lager von Pfenning entsprechend abgesichert, so dass keine unbefugten Personen Zugriff auf die bereitgestellten Luftfrachtsendungen und Luftfrachtdokumentation haben. Weiterhin musste eine umfangreiche schriftliche Dokumentation des Sicherheitsprogramms sowie Änderungen in den organisatorischen Abläufen durchgeführt werden. Abschließend wurden diverse Mitarbeiter bei Rhein Chemie und Pfenning, die im Umfeld der Luftfrachtsendungen tätig sind oder Zugang zu Luftfrachtrelevanten Informationen haben, Sicherheitsüberprüfungen unterzogen und entsprechend den gesetzlichen Anforderungen geschult.

Somit kann Rhein Chemie weiterhin alle Luftfrachtsendungen termingerecht zu unseren Kunden auf den Weg bringen.

1 = Zertifizierung für die verladende Wirtschaft
2 = Zertifizierung für Logistikunternehmen