Rhein Chemie

Rhenogran® XLA-60. Unbedenkliches Vernetzungsmittel für Acrylatkautschukmischungen ohne DOTG

Rhenogran® XLA-60. Unbedenkliches Vernetzungsmittel für Acrylatkautschukmischungen ohne DOTG

Wednesday, 05. December 2007 Mit dem neuen Rhenogran XLA-60 ist der Mannheimer Rhein Chemie Rheinau GmbH die Entwicklung eines Vernetzungsmittels gelungen, mit dem DOTG-Beschleuniger in Acrylatkautschukmischungen substituiert werden können.

Mannheim – Mit dem neuen Rhenogran® XLA-60 ist der Mannheimer Rhein Chemie Rheinau GmbH die Entwicklung eines Vernetzungsmittels gelungen, mit dem DOTG-Beschleuniger in Acrylatkautschukmischungen substituiert werden können.

Bei der Vernetzung von Acrylatkautschuken mit einem System aus HMDC (Hexamethylendiamincarbamat) und DOTG (N,N’-Di-ortho-toluylguanidin) treten in gesundheitsgefährdendem Maße Emissionen von o-Toluidin auf. Neueren Studien zufolge kann o-Toluidin Krebs auslösen. Es wurde 2006 in der MAK- und BAT-Werteliste der Deutschen Forschungsgemeinschaft als Krebs erzeugend Kategorie 1 klassifiziert (DFG, Ausgabe 2006). O-Toluidin kann auch aus mit N,N’-Di-ortho-toluylguanidin hergestellten Vulkanisaten freigesetzt werden. Es wird daher in der kautschukverarbeitenden Industrie zunehmend als gesundheitliches Risikopotenzial gesehen. Rhein Chemie stellt eine in dieser Hinsicht unbedenklichere Alternative zu DOTG vor. Rhenogran® XLA-60 übernimmt in Kombination mit HMDC die Funktion von DOTG und schließt die Bildung von o-Toluidin sicher aus.

Dieser klare Vorteil wird bei gleich hohem Leistungsniveau erreicht. Dementsprechend wurden folgende Einflüsse auf das Vulkanisationsverhalten und die physikalischen Eigenschaften bei der Verwendung von Rhenogran® XLA-60 in AEM- und ACM-Mischungen beobachtet:

    • Gute Verarbeitbarkeit
    • Gleichwertige physikalische Eigenschaften
    • Vergleichbare Alterungs- und Ölbeständigkeit
    • Niedrige Druckverformungsreste
    • Gute Lagerstabilität bei Raumtemperatur
    • Geringes Gefährdungspotential für Menschen und Umwelt

Acrylatkautschuk ist ein Polymerisat aus Ethylacrylat beziehungsweise Butylacrylat mit einem geringen Zusatz eines Monomers, das eine Vernetzung ermöglicht. In der Automobilindustrie werden Acrylatkautschuke erfolgreich bei einer großen Breite dynamischer Anwendungen wie Dichtungen und Schläuche eingesetzt. Die Vulkanisate bieten ausgewogene Eigenschaften bezüglich Medien- und Temperaturbeständigkeit sowie Tieftemperaturflexibilität.

Für die Vernetzung von Acrylatkautschuken bietet Rhein Chemie auch eine Reihe spezieller Vernetzungsagenzien und Additive an, wie zum Beispiel Rhenogran® HMDC-70/AEMD, Rhenogran® ZDDT-50 und Aflux® 18.

Rhein Chemie ist ein Unternehmen der Chemieindustrie, das sich seit mehr als 100 Jahren mit maßgeschneiderten Additiven und Serviceprodukten erfolgreich behauptet. Die rund 900 Mitarbeiter produzieren und vertreiben weltweit Produkte für viele Bereiche der Kautschuk-, Schmierstoff-, Kunststoff- sowie Polyurethan-Industrie. Etwa 550 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Mannheim-Rheinau beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über Tochterunternehmen und Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord/Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100-prozentige Tochter der LANXESS Deutschland GmbH, Leverkusen.

Mannheim, 05. December 2007
bit (2007-12-815DE)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.