Rhein Chemie

Rhein Chemie trifft Maßnahmen gegen Krise

Rhein Chemie trifft Maßnahmen gegen Krise

Friday, 06. February 2009 Die Rhein Chemie, eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, beteiligt sich an dessen weltweiten Maßnahmenpaket „CHALLENGE 09“. Damit sollen die Auswirkungen der globalen Rezession auf das Unternehmen abgemildert werden. Das auf den Weg gebrachte Paket umfasst eine Vielzahl von strukturellen Verbesserungen sowie Maßnahmen im Personalbereich.

Die Rhein Chemie, eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, beteiligt sich an dessen weltweiten Maßnahmenpaket „CHALLENGE 09“. Damit sollen die Auswirkungen der globalen Rezession auf das Unternehmen abgemildert werden. Das auf den Weg gebrachte Paket umfasst eine Vielzahl von strukturellen Verbesserungen sowie Maßnahmen im Personalbereich.

„Viele für uns wichtige Kunden, etwa die Automobilzulieferindustrie, verzeichnen seit einiger Zeit einen einschneidenden Rückgang der Nachfrage“, erläutert Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie Rheinau GmbH, die Situation. „Auch in der näheren Zukunft erwarten wir keine durchgreifende Verbesserung der Auftragssituation.“ Auf die Wirtschaftskrise hatte Rhein Chemie bereits seit Ende vergangenen Jahres mit vorübergehenden Produktionsstillständen reagiert. Die Beschäftigten nutzten zudem flexible Arbeitszeiten und bauten restliche Urlaubstage ab.

Für die Tarifmitarbeiter der Rhein Chemie in Deutschland wurden in konstruktiven Gesprächen mit den Arbeitnehmervertretungen sowie der Gewerkschaft IG BCE folgende Eckpunkte vereinbart:

  • Ab März 2009 wird für 24 Monate die 35-Stunden-Woche mit einer entsprechenden Entgeltreduzierung eingeführt
  • Reduzierung der tariflichen Jahresleistung (Weihnachtsgeld) von 95 auf 50 Prozent eines Bruttomonatseinkommens für 2009

Dieses Ergebnis steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung aller zuständigen Gremien.

Für die Leitenden Mitarbeiter/Leitende Angestellte der Rhein Chemie in Deutschland sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Anpassung von variablen Einkommensbestandteilen für das Geschäftsjahr 2009
  • Die für 2009 geplante Anpassung des fixen Jahreseinkommens wird um mindestens sechs Monate verschoben

Zusätzlich zu diesen Maßnahmen sollen am Hauptsitz Mannheim Vertriebsstrukturen stärker an die veränderte Kundenstruktur angepasst, Servicebereiche umgebaut  sowie das gegenwärtige Schichtmodell in einem Produktionsteil geändert werden. Ziel ist es, die Auszahlungen um einen einstelligen Millionen-Euro-Betrag zu senken. Sie sind Bestandteil des weltweiten Gesamtpaketes „CHALLENGE 09“ von LANXESS. Im Zuge der Neuorganisation ist außerdem die Anpassung des Personalbestandes in einer Größenordnung von bis zu 40 Mitarbeitern geplant. Das Management will gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Beschäftigten finden. Bis 2011 sollen sämtliche Maßnahmen abgeschlossen sein.

„Mit diesen Maßnahmen reagieren wir schnell und effektiv auf die Rückgänge in unseren Geschäften“, betont Borkowsky. „Wir sind uns bewusst, dass die beschlossenen Einschnitte tiefgreifend sind. Als Teil des Maßnahmenpakets sind sie jedoch unumgänglich, um Rhein Chemie für die Zukunft weiter zu stärken.“ Die Mitarbeiter sind bereits auf einer Versammlung über die Maßnahmen informiert worden.

Am Stammsitz in Mannheim werden Additive für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie produziert. Wichtigster Endkundenmarkt ist die Automobilindustrie.

Rhein Chemie ist ein Unternehmen, das sich seit mehr als 100 Jahren mit maßgeschneiderten Additiven und Serviceprodukten erfolgreich behauptet. Die weltweit rund 850 Mitarbeiter produzieren und vertreiben weltweit Produkte für viele Bereiche der Kautschuk-, Schmierstoff- und  Kunststoff-Industrie. Etwa 500 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Mannheim-Rheinau beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über Tochterunternehmen und Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord- sowie Süd-Amerika. Die Rhein Chemie hat in den ersten neun Monaten 2008 rund 210 Millionen Euro Umsatz erzielt.

Mannheim, 06. February 2009
bit (2009-02-802DE)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen einschließlich Annahmen, Erwartungen und Meinungen der Gesellschaft sowie der Wiedergabe von Annahmen und Meinungen Dritter. Verschiedene bekannte und unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die Ergebnisse, die finanzielle Lage oder die wirtschaftliche Entwicklung von LANXESS AG erheblich von den hier ausdrücklich oder indirekt dargestellten Erwartungen abweicht. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr dafür, dass die Annahmen, die diesen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegen, zutreffend sind und übernimmt keinerlei Verantwortung für die zukünftige Richtigkeit der in dieser Erklärung getroffenen Aussagen oder den tatsächlichen Eintritt der hier dargestellten zukünftigen Entwicklungen. Die LANXESS AG übernimmt keine Gewähr (weder direkt noch indirekt) für die hier genannten Informationen, Schätzungen, Zielerwartungen und Meinungen, und auf diese darf nicht vertraut werden. Die LANXESS AG übernimmt keine Verantwortung für etwaige Fehler, fehlende oder unrichtige Aussagen in dieser Mitteilung. Dementsprechend übernimmt auch kein Vertreter der LANXESS AG oder eines Konzernunternehmens oder eines ihrer jeweiligen Organe irgendeine Verantwortung, die aus der Verwendung dieses Dokuments direkt oder indirekt folgen könnte.