Rhein Chemie

Rhein Chemie: Portfoliobereinigungen führten 2005 zu Umsatzrückgang auf 295 Millionen Euro – Erfreuliche Wachstumsraten in China und Osteuropa

Rhein Chemie: Portfoliobereinigungen führten 2005 zu Umsatzrückgang auf 295 Millionen Euro – Erfreuliche Wachstumsraten in China und Osteuropa

Tuesday, 09. May 2006 Einen weltweiten Umsatz von 295 Millionen Euro hat die Rhein Chemie-Gruppe im Geschäftsjahr 2005 erzielt. Der Rückgang um 18 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr ist auf Portfoliobereinigungen wie den Verkauf der nicht mehr eingerechneten Tochter iSL-Chemie GmbH & Co. KG, Kürten, zum 1. Dezember 2005 zurückzuführen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen wurde im vergangenen Jahr um fünf Prozent gesteigert, wie die Rhein Chemie Rheinau GmbH, Mannheim, mitteilte.

Mannheim – Einen weltweiten Umsatz von 295 Millionen Euro hat die Rhein Chemie-Gruppe im Geschäftsjahr 2005 erzielt. Der Rückgang um 18 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr ist auf Portfoliobereinigungen wie den Verkauf der nicht mehr eingerechneten Tochter iSL-Chemie GmbH & Co. KG, Kürten, zum 1. Dezember 2005 zurückzuführen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen wurde im vergangenen Jahr um fünf Prozent gesteigert, wie die Rhein Chemie Rheinau GmbH, Mannheim, mitteilte.
Besonders erfreuliche Entwicklungen zeigten sich im China- und Osteuropa-Geschäft. In beiden Regionen erreichte Rhein Chemie ein Umsatzwachstum von jeweils 20 Prozent gegenüber 2004.

Rhein Chemie setzt ihre Strategie weiterhin konsequent um. Die Konsolidierung der beiden bisherigen US-Produktionsstätten am Standort Chardon, US-Bundesstaat Ohio, bis Ende 2006 soll zur langfristigen Stabilisierung des US-Geschäfts beitragen.

Eine weitere Fokussierung auf Spezialitäten wird durch den Ausbau von Produktionskapazitäten für Serviceprodukte erreicht. So wurde beim chinesischen Joint Venture Rhein Chemie (Qingdao) Ltd., Qingdao, vor kurzem die jährliche Kapazität zur Produktion von polymergebundenen Chemikalien auf 4.800 Tonnen verdoppelt. Am indischen Produktionsstandort der Muttergesellschaft LANXESS in Madurai hat Rhein Chemie jetzt mit der Herstellung von umweltfreundlichen Trennmitteln für die Reifenproduktion begonnen. Bei beiden Produktlinien hat das Unternehmen so seine Position in ganz Asien gestärkt. Am Hauptsitz in Mannheim wird im Sommer dieses Jahres eine neue Anlage zur Herstellung kundenindividueller Chemikalien-Abmischungen für die kautschukverarbeitende Industrie in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf 3 Millionen Euro.

Rhein Chemie ist ein Unternehmen der Chemieindustrie, das sich seit mehr als 100 Jahren mit maßgeschneiderten Additiven und Serviceprodukten erfolgreich behauptet. Die rund 1.000 Mitarbeiter produzieren und vertreiben weltweit Produkte für viele Bereiche der Kautschuk-, Schmierstoff-, Kunststoff- und Polyurethan-Industrie. Etwa 550 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Mannheim-Rheinau beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über Tochterunternehmen und Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord/Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100-prozentige Tochter des LANXESS-Konzerns, Leverkusen.

Mannheim, 09. May 2006
bit (2006-05-808DE)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.