Rhein Chemie

Rhein Chemie ermöglicht Reifenherstellern einfachen Wechsel zu umweltfreundlichen Laufstreifen-Markierungsfarben

Rhein Chemie ermöglicht Reifenherstellern einfachen Wechsel zu umweltfreundlichen Laufstreifen-Markierungsfarben

Wednesday, 20. October 2010 Rhenomark® MP ist eine wirtschaftliche Alternative zu lösemittelbasierten Produkten

Mannheim – Mit Rhenomark® MP, einer Reifen-Laufstreifen-Markierungsfarbe hat Rhein Chemie ihre Lösungen für die Reifenindustrie ideal ergänzt. Rhenomark® MP wird als sichtbarer Farbcode auf dem Laufstreifen des Reifens aufgetragen und dient der Kennzeichnung. Wie  Rhenodiv® Trennmittel der Rhein Chemie ist auch Rhenomark® MP wasserbasiert und damit umweltfreundlich. 

Die wichtigsten Eigenschaften für den Anwender sind Farbbrillanz und hohe Deckkraft, die Viskosität der Farbe sowie eine kurze Trocknungszeit. Die Erfüllung dieser Kriterien ist Voraussetzung für eine hohe Wirtschaftlichkeit. Zudem signalisieren gerade brillante, hochwertige Reifenmarkierungen den End-Kunden eine hohe Reifenqualität. 

„Seine für ein wasserbasiertes Produkt sehr kurze Trocknungszeit ist bahnbrechend“, sagte Frank Lückgen, Leiter Rubber Division bei Rhein Chemie, und fügt hinzu „Deshalb können Reifenhersteller lösemittelbasierte Produkte durch  Rhenomark® MP ersetzen ohne dabei ihren Produktionsprozess zu verändern.” Die Farbe enthält keine schwermetallhaltigen Pigmente. Die hohe Farbbrillanz, Deckkraft und Haftfestigkeit von Rhenomark® MP ermöglichen fehlerfreie Laser-Scans von Farbkodierungen auf Reifenrohlingen im Produktionsprozess. Auch das manuelle Handling der Rohlinge und später der vulkanisierten Reifen wird dadurch wesentlich vereinfacht. Zudem sorgen die hohe Haftfestigkeit und Wasserbeständigkeit dafür, dass die Farbe perfekt auf der Reifenlauffläche haften bleibt. 

Das Besondere an Rhenomark® MP ist, dass Reifenhersteller damit die gleichen Leistungen erreichen können, wie mit lösemittelbasierten Laufstreifen-Markierungsfarben. Damit haben sie die Möglichkeit ohne wirtschaftliche Nachteile auf eine umweltfreundliche Lösung umzusteigen.

Weltweit werden immer noch viele Produkte eingesetzt, die auf Lösungsmitteln basieren. Einige Länder, darunter Deutschland haben sich die Verminderung der Emissionen von Lösemitteln zum Ziel gesetzt, da flüchtige organische Verbindungen (VOC = volatile organic compounds) an der Bildung des umweltschädlichen troposphärischen Ozons beteiligt sind.

Eine Verminderung der VOC Emissionen in Produktionsstätten trägt zu einer Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz bei. Zum Beispiel verbraucht ein mittelgroßes Reifenwerk, das etwa 10 Millionen Reifen jährlich herstellt, ca. 10 Tonnen Laufstreifenfarbe pro Jahr. Bei einem geschätzten Trockenanteil von 25 Prozent, bedeutet das, dass 7,5 Tonnen Kohlenwasserstoffe am Arbeitsplatz verdunsten. Wenn ein Reifenhersteller, seine gesamten VOC Emissionen um mindestens 70 Prozent reduzieren möchte, kommt er daher an einem Ersatz von lösemittelbasierten Laufstreifen-Markierungsfarben nicht vorbei.

„Zunehmend bekommen wir von Kautschukverarbeitern Anfragen zum Wechsel von lösemittelbasierten hin zu wasserbasierten Produkten“, sagte Dr. Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie. Das kann gerade in einer laufenden Serienproduktion zu einer schwierigen Aufgabe werden, da Produktionsprozess und Qualität konstant bleiben müssen. „Unsere Experten stehen den Kunden bei der Umstellung kompetent zur Seite. Sie haben das technische Know-how und die notwendige Erfahrung bei der Einführung wässriger Produkte. Damit lassen sich die Ziele Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit gleichermaßen erreichen“. 


Rhein Chemie liefert der Reifenindustrie ein breites Portfolio an Beschleunigern, Standard- und Spezialchemikalien, Lichtschutzwachsen, Verarbeitungswirkstoffen, Trennmitteln und Reifenmarkierungsfarben.


Rhein Chemie entwickelt, produziert und vertreibt Additive, Spezialchemikalien und Serviceprodukte für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie. Mit weltweit rund 800 Mitarbeitern erzielte Rhein Chemie im Jahr 2009 einen Umsatz von 226 Millionen Euro.  Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mannheim/Deutschland und verfügt über Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord- sowie Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, Leverkusen.

Mannheim, 20. October 2010
bit (2010-10-809DE)

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.