Rhein Chemie

LANXESS baut Bladder-Produktion in Argentinien aus

LANXESS baut Bladder-Produktion in Argentinien aus

Friday, 04. February 2011 LANXESS baut seine Aktivitäten in der Wachstumsregion Lateinamerika weiter aus. Rhein Chemie, eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns, wird einen einstelligen US-Dollar-Millionenbetrag in seine neu erworbene Produktionsstätte in Burzaco, Argentinien investieren.

• Konzerntochter Rhein Chemie investiert einstelligen Millionenbetrag in neu erworbenen Standort Burzaco
• Produktionskapazität für Bladder soll in der zweiten Jahreshälfte 2011 um 40 Prozent steigen
• Schaffung von 20 neuen Arbeitsplätzen

Leverkusen, Mannheim, Buenos Aires – LANXESS baut seine Aktivitäten in der Wachstumsregion Lateinamerika weiter aus. Rhein Chemie, eine
100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns, wird einen einstelligen US-Dollar-Millionenbetrag in seine neu erworbene Produktionsstätte in Burzaco,  Argentinien investieren.

Rhein Chemie plant, die Bladder-Produktion an dem in der Provinz Buenos Aires gelegenen Standort um 40 Prozent auszubauen. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage soll in der zweiten Jahreshälfte 2011 erfolgen. Durch die Erweiterung werden vor Ort 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

„Diese Investition unterstreicht unser Engagement, unsere Kunden in der brasilianischen, europäischen und amerikanischen Reifenindustrie mit hochzuverlässigen Bladdern zu beliefern“, sagte José Sganga, Geschäftsführer der Rhein Chemie Argentina. „Über diese Investition hinaus denken wir auch über neue Anlagen zur Herstellung von Bladdern und polymergebundenen Kautschukchemikalien in Brasilien nach.“

Im vergangenen Monat erwarb Rhein Chemie die Darmex S.A. und deren Produktionsstätten in Argentinien (Burzaco und Merlo) und Uruguay (Colonia). Mit der Akquisition wird Rhein Chemie zum einzigen Produzenten von Bladdern weltweit, der gleichzeitig auch Trennmittel herstellt. Damit erhalten Reifenhersteller beides aus einer Hand.

Bladder werden bei der Herstellung von Reifen eingesetzt. Der unvulkanisierte Reifenrohling wird in die Vulkanisationspresse gelegt. Nach dem Schließen wird er über Innendruck gegen die formgebende Innenwand des Werkzeugs gepresst. Dafür wird ein Bladder aus Butylkautschuk verwendet, der dann unter hohem Druck und hohen Temperaturen aufgeblasen wird, um dem Reifen seine endgültige Form zu geben.

Bladder von Rhein Chemie sollen unter dem Markennamen Rhenoshape® vertrieben werden. Sie haben eine längere Lebensdauer, sodass mit einem Bladder rund 20 Prozent mehr Reifen hergestellt werden können.

Trennmittel werden benötigt, um zu verhindern, dass der Reifen am Bladder oder an der Form haftet. Diese Chemikalien sind für den Herstellungsprozess wesentlich und stellen bei den Reifenherstellern einen reibungslosen, kosteneffizienten Produktionsprozess sicher.

Experten erwarten, dass die Nachfrage nach Trennmitteln parallel zur globalen Reifenproduktion weiter ansteigen wird, für die in den kommenden zehn Jahren Wachstumsraten von rund fünf Prozent pro Jahr prognostiziert werden. Der Megatrend Mobilität unterstützt dieses Wachstum, angetrieben durch eine wachsende Mittelschicht in Ländern wie Brasilien, China und Indien.

Hinzu kommt, dass immer mehr Reifenhersteller ihre Bladder-Produktion auslagern, um ihre Produktivität zu optimieren und von der höheren Qualität zu profitieren, die Bladder-Spezialisten bieten. Das Volumen des weltweiten Bladder-Marktes wird derzeit auf über 300 Millionen EUR geschätzt.

Rhein Chemie entwickelt, produziert und vertreibt Additive, Spezialchemikalien und Serviceprodukte für die Kautschuk-, Schmierstoff- und Kunststoffindustrie. Rhein Chemie erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz von 226 Millionen Euro und hat weltweit rund 1.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Mannheim, Deutschland und verfügt über Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord- sowie Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100-prozentige Tochter des Spezialchemie-Konzerns LANXESS, Leverkusen, Deutschland.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2009 einen Umsatz von 5,06 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 14.700 Mitarbeiter in 24 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist an 45 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Mannheim, 04. February 2011

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.