Rhein Chemie

LANXESS eröffnet erste Produktionsstätte in Russland

LANXESS eröffnet erste Produktionsstätte in Russland

Wednesday, 03. July 2013 Der deutsche Spezialchemie-Konzern LANXESS hat heute seine erste Produktionsstätte in Russland feierlich eröffnet. Im neuen Werk am Standort Lipezk stellt das LANXESS-Tochterunternehmen Rhein Chemie vor allem für die Automobil- und Reifenindustrie polymergebundene Kautschukadditive für die Märkte in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) her.

• LANXESS setzt in Russland auf den Megatrend Mobilität
• LANXESS-Tochter Rhein Chemie produziert am Standort Lipezk Kautschukadditive für die Automobil- und Reifenin-dustrie
• Produktion von Heizbälgen für die Reifenindustrie als nächste Ausbaustufe geplant

Lipezk/Leverkusen – Der deutsche Spezialchemie-Konzern LANXESS hat heute seine erste Produktionsstätte in Russland feierlich eröffnet. Im neuen Werk am Standort Lipezk stellt das LANXESS-Tochterunternehmen Rhein Chemie vor allem für die Automobil- und Reifenindustrie polymergebundene Kautschukadditive für die Märkte in Russland und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) her. 2016 soll das Werk dann um eine Produktionsstätte für Heizbälge (Bladder) erweitert werden, die bei der Reifenproduk¬tion zum Einsatz kommen. Das Gesamtinvestitionsvolumen in Euro liegt im einstelligen Millionenbereich. Insgesamt entstehen im neuen Werk mittelfristig 40 neue Arbeitsplätze.

„Mit diesem Produktionsstandort unterstreichen wir unseren Fokus auf die globalen Wachstumsmärkte. Das gilt sowohl für den Konzern ins-gesamt, als auch für die Rhein Chemie, die nun in allen BRIC-Märkten mit eigenen Werken präsent ist“, sagt Rainier van Roessel, Vor-standsmitglied der LANXESS AG. Erst im Mai hatte die Rhein Chemie ein Werk für Hochleistungs-Bladder in Brasilien eröffnet.

„Die Eröffnung unserer ersten Produktionsstätte in Russland ist ein weiterer Meilenstein für unser langfristiges Engagement in diesem Markt. Seit dem Markteintritt im Jahr 2009 konnten wir den Umsatz in Russland vervierfachen und strategische Partnerschaften in unseren Zielindustrien sowie mit Forschungseinrichtungen etablieren. Mit der neuen Anlage werden wir das Marktpotenzial vor allem in der Automobil- und Reifenindustrie noch besser nutzen“, erläutert Werner Breuers, Vorstandsmitglied bei LANXESS. Studien zufolge sind für die russische Automobil- und Reifenindustrie mittelfristig jährliche Wachstumsraten im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich zu erwarten.

Hightech-Produkte für Auto- und Reifenindustrie

Lipezk bietet für den Konzern hervorragende Standortbedingungen. „Die ausgezeichnete Lage mit Nähe zu unseren Kunden sowie die gute Infrastruktur im Industriepark von Lipezk haben den Ausschlag für den Standort gegeben“, so Anno Borkowsky, Geschäftsführer der Rhein Chemie Rheinau GmbH. Bis zu 1.500 Tonnen vordispergierte, polymergebundene Kautschukadditive der Marke Rhenogran wird Rhein Chemie, ein führender Anbieter für diese Produkte, in Lipezk pro Jahr produzieren. Die Produkte kommen vor allem bei der Herstellung von Reifen und technischen Elastomererzeugnissen wie zum Beispiel Profilen, Schläuchen und Dichtungen zum Einsatz. Sie zeichnen sich durch ein einfaches Handling und eine schnellere Verarbeitbarkeit in der Kautschukmischung aus. Die Verwendung von Rhenogran erhöht zudem die Qualität der Kautschukbauteile deutlich und verbessert nachhaltig deren Funktionalität und Langlebigkeit.

2016 soll das Werk dann um eine Produktionsanlage für jährlich bis zu 80.000 Heizbälge der Marke Rhenoshape, so genannte Bladder, erweitert werden. Bladder werden von der Reifenindustrie genutzt, um Reifen ihre endgültige Form und Eigenschaften zu geben. „Wir sehen eine steigende Nachfrage nach Qualitätsprodukten seitens der russischen Auto- und Reifenindustrie. Diese können wir mit dem neuen Werk und unserem hochwertigen, innovativen Produktportfolio nun direkt aus Russland bedienen“, erklärt Borkowsky.

Starke Entwicklung des Russland-Geschäfts

Seit 2009 ist LANXESS mit einer eigenen Gesellschaft in Russland präsent. Seitdem hat sich das Geschäft stark entwickelt: In 2012 hat LANXESS im russischen Markt einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro erzielt, etwa viermal so viel wie in 2009. Im Bereich Forschung & Entwicklung arbeitet LANXESS seit 2009 eng mit der Russischen Akademie der Wissenschaften zusammen und hat seitdem ein For-schungsnetzwerk mit führenden russischen Instituten und Universitäten etabliert. Darüber hinaus hat sich der Konzern 2012 in das offizielle Deutschlandjahr in Russland mit dem Kulturevent „LANXESS Young Euro Classic Concert Russia“ sowie einem hochkarätig besetzten wissenschaftlichen Symposium eingebracht.

LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 17.400 Mitarbeiter in 31 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 50 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, Zwischenprodukten und Spezialchemikalien. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI) World und FTSE4Good sowie dem Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI).

Leverkusen, 03. July 2013

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Rhein Chemie Rheinau GmbH beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance unserer Alleingesellschafterin LANXESS Deutschland GmbH wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der LANXESS AG an die Frankfurter Wertpapierbörse beschrieben sind. Weder die LANXESS AG noch die Rhein Chemie Rheinau GmbH übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.