Rhein Chemie

Die Automobile der Zukunft heißen Chemobil, SenSec und Gringle: Ein Woche lang haben Schülerinnen und Schüler bei Rhein Chemie in das Jahr 2020 gedacht

Die Automobile der Zukunft heißen Chemobil, SenSec und Gringle: Ein Woche lang haben Schülerinnen und Schüler bei Rhein Chemie in das Jahr 2020 gedacht

Monday, 23. July 2007 Eine Woche haben sie gerackert, die 25 Schülerinnen und Schüler des Mannheimer Lessing-Gymnasiums. Bei Rhein Chemie Rheinau GmbH in Mannheim ging es dabei um nichts Geringeres als um die Zukunft. Während vier Tagen sollten in der „Zukunftswerkstatt“ utopische Automobile mit innovativen Additiven von Rhein Chemie für die Kunststoff-und Gummiindustrie entwickelt werden. Am fünften Tag galt es nun, die Ergebnisse zu präsentieren.

Mannheim – Eine Woche haben sie gerackert, die 25 Schülerinnen und Schüler des Mannheimer Lessing-Gymnasiums. Bei Rhein Chemie Rheinau GmbH in Mannheim ging es dabei um nichts Geringeres als um die Zukunft. Während vier Tagen sollten in der „Zukunftswerkstatt“ utopische Automobile mit innovativen Additiven von Rhein Chemie für die Kunststoff-und Gummiindustrie entwickelt werden. Am fünften Tag galt es nun, die Ergebnisse zu präsentieren.

An diesem letzten Tag einer ereignisreichen Woche stellten die jungen Zukunftsdenker ihre Ergebnisse aus dem Planspiel der Initiative Jugend denkt Zukunft zusammen, überdachten und ergänzten sie. Dann folgte das Finale. Vor Vertretern der Rhein Chemie sowie der Schulleitung und weiteren Lehrkräften präsentierten drei Teams ihre Ideen: Den Beginn machte das Unternehmen Gringle Technologies, das mit seinem Modell „GT1“ einen schnittigen Sportwagen für den Single-Mann von morgen vorstellte. Angetrieben wird das Auto mit einer Brennstoffzelle, die durch Solarzellen unterstützt wird. Die Karosse besteht aus komplett recyclebarem Kunststoff, der sich auch durch den Lotus-Effekt auszeichnet.

Das zweite Unternehmen namens Chemobil sprach die Zielgruppe Familie an und präsentierte sein Modell „Credidi“, das mit brennstoffbetrieben Antrieb sowie einer sehr hohen Energieeffizienz Vertrauen beim Käufer schaffen soll. Zudem besticht es durch ausfahrbare Kindersitze und Unterhaltungsmedien für die Kleinen.

Die letzte Idee kam von der Firma SenSec, die die Senioren ins Auge gefasst hat. Ihr Auto „Sencar 2020“ überzeugte durch Eigenschaften wie seitlich ausfahrbare Sitze und besonders großes Display. Besonderes Highlight, im Falle eines Sekundenschlafs sorgt ein Bordcomputer mittels Autopiloten für lebensrettenden Beistand oder sendet falls nötig, einen automatischen Notruf an das nächste Krankenhaus.

Alle Unternehmen wurden von der Marketingagentur „Faktor X“ beraten, die zu unterschiedlichen Zielgruppen riet und auch tolle Werbeclips entwickelte. Moderiert wurde die Zukunftsmesse von „Klartext“, einem Team aus Medienvertretern. „Kritische Stimmen“ kamen von der Bürgerinitiative „Bürgeralarm”, die der Automobilindustrie schon Jahre skeptisch gegenüber steht. Jedes Team hat seine Rolle engagiert und enthusiastisch dem Publikum vorgetragen.

Die Meinungen der jungen Akteure waren einhellig: „Der erste Tag war noch sehr anstrengend“, denn es galt viel Basiswissen aufzunehmen, was volle Konzentration verlangte. Dies wurde dann aber gleich kommentiert mit „Dann hat es großen Spaß gemacht. Wir sind für alles offen“, so die allgemeine Einstellung. Armin Eckert, Projektleiter im Innovationsmanagement: „Die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen war für alle Beteiligten ausgesprochen anregend und erfrischend. Die Quirligkeit, die Spontanität und der Elan, aber auch das souveräne Auftreten während der Abschlusspräsentation der Jugendlichen haben uns genauso beeindruckt. Es hat beiden Seiten großen Spaß gemacht.“

Dies war bereits die zweite Patenschaft, die Rhein Chemie für ein Mannheimer Gymnasium übernommen hat. Im Jahr 2005 war das Moll-Gymnasium zu Gast.

Rhein Chemie ist ein Unternehmen der Chemieindustrie, das sich seit mehr als 100 Jahren mit maßgeschneiderten Additiven und Serviceprodukten erfolgreich behauptet. Die rund 900 Mitarbeiter produzieren und vertreiben weltweit Produkte für viele Bereiche der Kautschuk-, Schmierstoff-, Kunststoff- und Polyurethan-Industrie. Etwa 550 Mitarbeiter sind am Hauptsitz in Mannheim-Rheinau beschäftigt. Das Unternehmen verfügt über Tochterunternehmen und Produktionsstätten in Europa, Asien und Nord/Süd-Amerika. Rhein Chemie ist eine 100prozentige Tochter des LANXESS Konzerns, Leverkusen.

Mannheim, 23. July 2007
bit (2007-07-812DE)

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